Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 23

Gebet ohne Andacht – 10.6.2021

Lesung: Eph.4,1-7

Gott, alles in Einem, deine Gegenwart ruht in uns, so dass wir Frieden in uns tragen und unser Leben eine Verheißung deiner Liebe sein kann. Doch spüren wir oft Zerrissenheit in uns und Unmut über uns selbst, über die Seiten, die wir nicht an uns mögen und die Dinge, die wir nicht zum Wohle aller tun.

Wir bitten dich, rühre unser Herz an, dass wir dein einigendes Band in den Augenblicken des Lebens und in unserem eigenen Alltag entdecken können und immer mehr lernen, aus deiner Gnade zu leben. Denn du hast uns zu Erben deines Reiches berufen.

Gott, Alles in Einem, deine Gegenwart ruht in jedem Menschen und in jedem lebendigen Wesen. Überall können wir Zeichen deiner Liebe entdecken. Doch fällt es uns oft schwer, Achtung anderen Menschen und auch Tieren gegenüber aufzubringen. Wir gehen leichtfertig mit dem Leben um und fühlen uns manchmal besser als alle andere.

Wir bitten dich, rühre unser Herz an, dass wir dein einigendes Band zu unserem Nächsten spüren und nicht achtlos an den Sorgen und Nöten der Menschen vorbei gehen. Hilf uns zu einem liebvollen und achtsamen Umgang mit allen Lebewesen, denn du hast uns zu Erben deines Reiches berufen.

Gott, Alles in Einem, deine Gegenwart ruht in jedem Menschen, so dass wir auch in dem uns fremd scheinenden Kulturen und Religionen deine Gegenwart entdecken dürfen. Unser trennendes Denken führt zu Misstrauen, Hass und Krieg und trägt unendliches Elend zu den Menschen. So denken wir besonders an die Menschen in der Ukraine, in Syrien und im Irak.

Wir bitten dich, rühre unser Herz an, dass wir dein einigendes Band zwischen den Völkern spüren und Wege der Versöhnung und des Friedens wagen. Hilf uns einen Ausgleich zwischen arm und reich zu wagen und damit Frieden säen, denn du hast uns alle zu Erben deines Reiches berufen.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen.

Übersetzung:

God, all in one, your presence lies within us so that we may have peace and so that our lives may be a promise of your love. Yet we often have a sense of trouble within us and feel resentment toward ourselves and towards aspects of ourselves that we don’t like and towards the things we do that are not for the benefit of all.

We ask you, move our hearts, so that we may recognize your unifying bond in life’s every second and in our own daily lives and learn more and more to live by your grace, for you have called us to be heirs of your kingdom.

God, all in one, your presence lies within every human being and within every living creature. We see signs of your love everywhere. Yet we often find it difficult to show respect for other people and even for animals. We go about life carelessly and at times feel we are better than everyone else

We ask you, move our hearts, so that we may recognize your unifying bond in our neighbor and do not remain inattentive to people’s worries and needs. Help us to be loving and mindful of all living creatures, for you have called us to be heirs of your kingdom.

God, all in one, your presence lies within every human being and so may we recognize your presence even in cultures and religions that seem alien to us. Our divisive thinking leads to distrust, hatred and war and brings with it infinite misery to people. We think especially of the people of Ukraine, Syria and Iraq.

We ask you, move our hearts, that we may recognize your unifying  bond between peoples and that we may venture on pathways of reconciliation and peace. Help us dare bring about equality between rich and poor and thereby sow peace, for you have called us to be heirs of your kingdom.

Everything that moves us or burdens our hearts, we bring before you in silent prayer.