Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 28

Gebet ohne Andacht – 14.7.2022

Lesung: Apg. 2,41-47

Gott, Band der Liebe, wir fühlen uns oft allein in unserem Leben und wissen manchmal nicht, wie wir die Aufgaben, die auf uns zu kommen, erledigen sollen. Wir sehen unsere Möglichkeiten und verlieren nicht selten den Mut, weiter zu machen.

Wir bitten dich, rühre uns an in unserem Herzen, dass wir uns immer mehr als ein Teil der menschlichen Gemeinschaft verstehen, in die du uns hineingerufen hast. Du gibst uns Mut und Kraft durch deine Gegenwart und lässt uns das Leben in einer ganz neuen Art und Weise erleben.

Gott, Band der Liebe, in der Gemeinschaft mit anderen Menschen sehen wir oft das, was uns an dem Nächsten stört, wir sehen auf Statussymbole und äußere Zeichen, wir legen Wert auf Macht und Einfluss. Dabei merken wir oft nicht, dass wir andere Menschen ausgrenzen und uns weit von dir entfernen.

Wir bitten dich, rühre uns an in unserem Herzen, dass wir uns immer mehr als Teil der menschlichen Gemeinschaft verstehen und unserem Nächsten als Menschen begegnen. Du gibst uns Mut und Kraft durch deine Gegenwart, dass wir eine Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern leben können und einander dienen.

Gott, Band der Liebe, in der Völkerfamilie bestimmen an vielen Orten Vorurteile, Ideologien und Hass das Leben der Menschen. Einzelne glauben, ihren Vorteil auf Kosten anderer machen zu können und riskieren Unrecht und Krieg für viele. Und so denken wir an die Menschen in der Ukraine, aber auch in Syrien und in Eritrea.

Wir bitten dich, rühre uns an in unserem Herzen, dass wir uns immer mehr als Teil der menschlichen Gemeinschaft verstehen und alle Formen der Bevormundung, der Gewalt und der Vorurteile bei uns selbst unterlassen. Du gibst uns Mut und Kraft durch deine Gegenwart, dass wir neue Wege zu Frieden und Gerechtigkeit für alle finden.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen.