Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 31

Gebet ohne Andacht – 4.8.2022

Lesung: Mk. 12,28-34

Gott, unwandelbare Liebe, wir sind ständig auf der Suche nach Glück und nach Erfüllung des Lebens und glauben, dass wir diese irgendwo finden können. Dabei bist du uns ganz nah in unserem Herzen und hast uns alles schon jetzt geschenkt.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Gegenwart, dass wir erfahren, dass du uns angenommen hast und wir somit uns selbst annehmen können, wie wir sind mit unseren Stärken und unseren Schwächen. Hilf uns zu einem authentischen Leben aus dem Frieden unseres Herzens.

Gott, unwandelbare Liebe, in der Gemeinschaft mit anderen Menschen sind wir sehr wählerisch und wir schauen, dass bestimmte Menschen, mit denen wir Schwierigkeiten haben, uns nicht zu nah kommen. Wir beurteilen und grenzen aus. Dabei bist du allen Menschen nah und hast alle angenommen.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Gegenwart, dass wir erfahren, dass deine Liebe Beziehungen wandeln kann, dass unsere Gedanken unnötige Barrieren zu anderen Menschen sind, und wir gemeinsam neue Wege für ein Leben in Gemeinschaft finden können.

Gott, unwaldelbare Liebe, in der Völkergemeinschaft sind wir von Ideologien, trennenden Ideen, Hass und Gewalt bestimmt. Viele Mechanismen sind eigenständig geworden, so dass wir glauben, dass Krieg und Unterdrückung nicht zu vermeiden sind. Und so denken wir an die Menschen, die unter Gewalt leiden, auf der Flucht sind und nicht wissen, wo sie hinsollen. Besonders denken wir an die Menschen in der Ukraine und im fernen Osten.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Gegenwart, das wir erfahren, dass deine Liebe uns stark werden lässt, wo wir angeblich etwas aufgeben, schwach sind oder unser Gesicht verlieren. Hilf uns zu einer tiefen Sehnsucht nach Frieden aus unserem Herzen, damit wir diese Welt zum Besseren wandeln können.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen.