Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 36

Gebet ohne Andacht – 9.9.2021

Lesung: Dtn. 4,15-20

Gott, Kraft der Freiheit, dein Weg mit uns Menschen führt über Grenzen und Schranken hin zum Leben. Doch es fällt uns nicht leicht, dies für unser Leben anzunehmen. Gern verharren wir in der Enge unserer eigenen Vorstellungen von dir und dem Leben und haben uns nicht selten weit von dir entfernt.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Kraft, dass wir aus der Starrheit unseres Lebens erwachen. Lass uns deine Freiheit schmecken, damit wir die Fesseln der Angst lösen und neue Wege der Zuversicht gehen können.

Gott, Kraft der Freiheit, dein Weg mit uns Menschen führt über Grenzen und Schranken hin zum Leben. Doch nicht selten legen wir uns mit unserem Urteil über die Menschen fest, ordnen sie ein und haben feste Erwartungen, von dem, was andere tun sollen und legen sie damit in Fesseln.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Kraft, dass wir deiner Liebe nicht im Weg stehen und einander in die Augen sehen können. Lass uns deine Freiheit schmecken, damit wir einander Leben ermöglichen und die Würde jedes einzelnen bewahren, die Fesseln der Angst lösen und neue Wege der Zuversicht gehen können.

Gott, Kraft der Freiheit, dein Weg mit uns Menschen führt über Grenzen und Schranken hin zum Leben. Doch wir nehmen nicht selten unseren Egoismus, unsere Habgier und unseren Neid zum Maßstab und engen damit den Lebensraum vieler Menschen ein. Krieg und Not sind die Folgen. Und so denken wir besonders an die Menschen in Afghanistan, in der Ukraine und in Syrien.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Kraft, dass wir deiner Liebe nicht im Weg stehen und lernen in den Zusammenhängen dieser Welt unsere Verantwortung zu erkennen. Lass uns deine Freiheit schmecken, damit wir jede Form von Gewalt ablegen und zu wahrem Frieden gelangen, der Gerechtigkeit für alle Menschen zulässt.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen.