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Wochenbegleiter KW 36

Gebet ohne Andacht – 8.September 2022

Lesung: Röm. 13,11-14

Gott, Licht der Klarheit, wir merken, dass wir in unserem Leben manchmal nicht wissen, was wir tun sollen. Einerseits wollen wir etwas und andererseits können wir nur so handeln, wie wir es gelernt haben und es gewohnt sind. Wir sehen oft wenig Licht in unserem Alltag.

Wir bitten dich, lass uns deine Gegenwart spüren, dass wir immer besser lernen, das Wichtig vom Unwichtigen unseres Lebens zu unterscheiden. Lass uns das rechte Maß finden für die Freuden und Wichtigkeiten, damit unser Leben im Gleichgewicht bleibt.

Gott, Licht der Klarheit, wir merken, dass wir uns in der Begegnung mit anderen Menschen oft im Dunkeln unserer Erwartungen, Vorurteile und eigenen Ideen verirren. Wir handeln nach festen Mustern und müssen nicht erstaunt sein, dass die Konflikte mit anderen immer ähnlich sind. Wir sehen oft wenig Licht in der Begegnung mit anderen.

Wir bitten dich, lass uns deine Gegenwart spüren, dass wir immer besser lernen, im Menschen deine Ebenbildlichkeit zu erkennen, die uns den Weg zeigen kann zu Menschenfreundlichkeit und liebevollem Miteinander. Lass uns das rechte Maß finden, damit unser Leben im Gleichgewicht bleibt.

Gott, Licht der Klarheit, in der globalen Gemeinschaft merken wir, dass Gewalt, Hass und Krieg die Zukunft der Menschen verdunkelt. Hoffnung stirbt, wo Ideologien regieren und Waffen sprechen. Und immer wieder sind Egoismus, Gier Intoleranz die Wurzeln dafür. Besonders bitten wir dich für die Menschen in der Ukraine, in Venezuela und in Afghanistan.

Wir bitten dich, lass uns deine Gegenwart spüren, dass wir immer besser lernen, Samen des Friedens und der Versöhnung mit unserem Leben zu säen, damit diese Welt immer mehr ins Gleichgewicht kommen kann.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen.