Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 38

Gebet ohne Andacht – 22.9.2022

Lesung: Lk 12,27-31

Gott, bleibende Hoffnung, unser Leben gleicht zeitweilig einem Sturm, wo die Wellen hochschlagen, kein Land mehr zu sehen ist und wir nicht richtig wissen, wie es weitergehen soll. Es fällt uns dann schwer zu glauben, dass deine Gegenwart beständig bleibt.

Wir bitten dich, erfülle unser Herz, dass wir deine Gegenwart spüren und in allen Erfahrungen das Gefühl des Gehaltenseins bewahren können. Zeige uns den Weg zu deinem Reich, dass wir unsere Sorgen ablegen können und hoffnungsfroh handeln.

Gott, bleibende Hoffnung, wir sorgen uns oft um andere Menschen, mit denen wir verbunden sind, aber auch um Menschen, die wir fürchten und ablehnen. Wie ein Schatten können diese Gedanken uns beherrschen und das Zusammenleben lähmen.

Wir bitten dich, erfülle unser Herz, dass wir deine Gegenwart spüren und aus dem Vertrauen auf dich lebensfroh und aufgeschlossen anderen Menschen begegnen. Zeige uns den Weg zu deinem Reich, dass wir unsere Sorgen ablegen können und hoffnungsfroh handeln.

Gott, bleibende Hoffnung, sorgenvoll schauen wir auf die Entwicklung in der Welt – die Armut, die sich weiter ausbreitet, die Gewalt, die immer wieder neu aufflammt, die Ideologien, die immer neu Menschen verblenden zu Hass und Krieg.

Wir bitten dich, erfülle unser Herz, dass wir deine Gegenwart spüren und unseren Blick nicht von den Sorgen bannen lassen, sondern dass wir sie ablegen können und hoffnungsfroh handeln für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.