Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 46

Gebet ohne Andacht – 18.11.2021

Lesung: Lk. 13,6-9

Gott, Kraft des Neubeginns, wir schauen auf unser Leben und sehen Zeiten, wo wir gefehlt haben, wo es uns nicht so gut ging und wir nicht klar wusste, weswegen wir in dieser Welt sein sollten. Trauer, Müdigkeit oder Zerrissenheit

bestimmten uns und wir fühlten uns weit von dir entfernt.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Kraft, dass wir alles, was uns sorgt und bedrückt bei dir lassen können und neu beginnen mit Zuversicht und getragen von deiner Liebe. Denn du hast uns zugesagt, dass wir noch viel Frucht bringen werden.

Gott, Kraft des Neubeginns, wir schauen auf das Zusammenleben mit anderen Menschen und sehen Begegnungen, in denen wir mit Vorurteilen, Bewertungen und Lieblosigkeit unseren Nächsten an den Rand drängen. Und manchmal merken wir gar nicht, dass wir uns weit von dir entfernen. Besonders wenn wir von unserer Angst geleitet sind in dieser Krisenzeit.  

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Kraft, dass wir alles, was uns von unserem Nächsten trennt bei dir lassen können und neu beginnen mit der Sehnsucht nach einer anderen Gemeinschaft, die von deiner Liebe getragen wird. Denn du hast uns zugesagt, dass wir noch viel Frucht bringen werden.

Gott, Kraft des Neubeginns, in der Völkergemeinschaft haben wir große Sorgen um die Welt, die Gerechtigkeit, den Frieden und das Klima. Und voller Wut sehen wir, dass einzelne mit ihren Spielen um Macht und Geld das freundliche Antlitz der Welt verunstalten, allein an ihre Vorteile denken und die Not der vielen übergehen.

Wir bitten dich, rühre uns an mit deiner Kraft, dass wir alles, was uns an Ideologien bindet und durch Hass trennt, bei dir lassen können und neu beginnen mit der Vision einer Welt im Gleichgewicht zwischen den Menschen und im Einklang mit allen Wesen. Denn du hast uns zugesagt, dass wir noch viel Frucht bringen werden.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen.