Wofür stehen wir? Was ist uns wichtig? – 10 Tage für den Frieden: „Coragiert widerständig“
Im Herbst gibt es jedes Jahr in den Kirchen 10 Tage Zeit der Diskussion für den Frieden – die Friedensdekade. In einer Welt der Auseinandersetzungen ist es bedeutsam, immer wieder über Frieden und die Wege, wie man ihn erreichen kann, nachzudenken. In diesem Jahr ist das Motto der Friedensdekade: „Couragiert widerständig“.
Für die Tage gibt es eine biblische Geschichte als Hintergrund. Im zweiten Buch der Bibel (Exodus) wird von Schifra und Pua berichtet – zwei hebräische Hebammen, die zur Zeit Moses in Ägypten leben. Sie bekommen vom Pharao den Auftrag, alle neugeborenen hebräischen Jungen nach der Geburt zu töten. Der Pharao hat Angst vor dem Fremden und plant einen Genozid auf Zeit. Die beiden Frau entscheiden sich aber für das Leben. Sie entscheiden sich aus ihrem Glauben heraus, den neugeborenen Jungen nichts zu töten. So kann auch Mose überleben.
Eine alte Geschichte und doch sind die Themen in ihr sehr aktuell. Im evangelischen Religionsunterricht haben wir uns gefragt, wofür stehen wir heute, wenn wir sagen wir sind gegen Krieg. Die Schüler*innen der 7. Klassen am Arndt-Gymnasium Dahlem haben unter der Anregung ihrer Lehrer*innen, Caroline Bernhardt und Holger Schmidtke über diese Fragen nachgedacht, dikutiert, gemalt und geschrieben. Die Ergebnisse dieses kreativen Prozesses sind Grundlage im Gottesdienst zur Friedensdekade am 15.11.2026 in der Pauluskirche in Zehlendorf.
In der folgenden Ausstellung können sie Bilder und Texte der Schüler*innen anschauen.
Ausstellung:

Der Arm um die Schulter symbolisiert: Du bist nicht allein. Ich bin für dich da.
Brüderlichkeit bedeutet, miteinander statt gegeneinander zu leben. Caspar, Klasse 9a
Foto: HS

Der grüne Tannenbaum steht für Leben, Hoffnung und Beständigkeit. Er erinnert uns daran, dass auch nach schwierigen Zeiten wieder etwas Gutes entstehen kann.
Weihnachten ist außerdem ein Fest der Gemeinschaft und Nächstenliebe. Menschen kommen zusammen, teilen miteinander und denken besonders an diejenigen, die Hilfe brauchen. Die Weihnachtsbotschaft erinnert uns daran, dass Frieden dort beginnt, wo Menschen einander mit Liebe, Respekt und Hilfsbereitschaft begegnen. Liv, Klasse 9a Foto: HS

Hoffnungslosigkeit.
Das Auge hebt sich von der Dunkelheit ab. Es zeigt, dass selbst in
schwierigen Zeiten die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verloren gehen darf.
Hoffnung hat viel mit Frieden zu tun. Sie gibt Menschen die Kraft, an ein Ende von Kriegen und Konflikten zu glauben und sich für eine friedlichere Welt einzusetzen. Gleichzeitig erinnert uns das Auge daran, nicht wegzu-schauen, wenn andere Menschen Hilfe brauchen oder Ungerechtigkeit erfahren.
Theresa, Klasse 9a; Foto: HS

Foto: HS

Lucie und Amelie KLasse 7w;
Foto: HS

Mats und Tamino, Klasse 7w;
Foto: HS

Jannes, Klasse 7a
Foto: HS

herrschen soll. Wir lehnen Gewalt als Mittel zur Lösung von Konflikten ab. Aus Gewaltlosigkeit resultiert ein friedliches Miteinander. Denn echter Frieden kann nur entstehen, wenn Menschen lernen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Statt sich gegenseitig zu verletzen, sollten sie miteinander sprechen, einander zuhören und ge-meinsam nach Lösungen suchen. Das gilt sowohl im Alltag als auch zwischen verschiedenen Ländern und Völkern. Hannah und Seojin, Klasse 9a; Foto: HS

Liebe ist eine wichtige Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Wer anderen Menschen mit Liebe begegnet,
behandelt sie mit Respekt, Verständnis und Mitgefühl. Liebe bedeutet, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch die Bedürfnisse anderer wahr-zunehmen und füreinander dazusein. Sie hilft dabei, Streit zu überwinden, anderen zu verzeihen und Freund-schaften zu stärken. Auch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion oder Kultur kann Liebe
Brücken bauen. Frieden beginnt dort, wo Menschen liebevoll miteinander umgehen. Freya, Klasse 7a
Foto: HS

Julie, Valerie und Juliane; KLasse 7g
Foto: HS

Wir haben hier das Beispiel Parteienfreiheit gemalt. (SPD, ÖDP, Grüne, LINKE, FDP, Volt, AFD)
Meinungsfreiheit sorgt für ein friedliches Miteinander, weil jede / jeder die Meinung des anderen akzeptieren muss. Das ist ein wichtiger Teil zum Frieden.
Jakob und Neels; Klasse 7g; Foto HS

Cosima und Mathilda, Klasse 7g
Foto: HS

Leopold, Klasse 7a; Foto: HS

Die Bibel halten zwei Personen, denn Religion und Glaube ist durch viele Menschen entstanden. Egal, wer wir sind und wie wir sind, wir können glauben und tun, was wir wollen. Wir sind freie Menschen.
Die Bibel erinnert Christen daran, dass Frieden nicht nur bedeutet, keinen Streit zu haben. Es bedeutet auch, sich aktiv für Gerechtigkeit, Versöhnung und ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Alisa, Klasse 7a
Foto: HS

Treue kann Frieden erhalten oder zu Frieden verhelfen. Frieden kann nur dauerhaft bestehen, wenn Menschen sich aufeinander verlassen können. Luis, Klasse 7a
Foto: HS

Foto: HS

Arnav, Robert und Constantin, Klasse 7w;
Foto: HS

Foto: HS

Obwohl wir alle unterschiedlich sind, leben wir gemeinsam auf
derselben Erde. Jeder Mensch ist wertvoll und verdient Respekt und Anerkennung.
Ich verbinde Vielfalt mit Frieden, denn Frieden bedeutet nicht, dass alle Menschen gleich sein müssen. Frieden bedeutet, Unterschiede zu akzeptieren, voneinander zu lernen und trotz unterschiedlicher Ansichten respektvoll miteinander umzugehen. Mia Maria, Klasse 7a
Foto: HS

Der Engel hebt sich deutlich von der Dunkelheit ab. Das zeigt, dass Hoffnung und Frieden auch in schwierigen Zeiten bestehen können. Frieden bedeutet, Licht und Hoffnung in die Dunkelheit zu bringen. Ida, Klasse 9a
Foto: HS

wieder zu vertrauen und gemeinsam eine neue Zukunft aufzubauen. Die Bäume auf dem Bild stehen für neues Leben und Hoffnung. Die Menschen, die Arm in Arm gehen, zeigen Zusammenhalt und Versöhnung. Das Bild macht deutlich:
Nach dem Krieg muss Frieden wachsen – durch Gemeinschaft, gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen. Kieren, Klasse 7a
Foto: HS


Foto: HS

Foto: HS

Erholung zum Beispiel Skifahren oder Fußball spielen, entspannen in meinem Zimmer und im Urlaub sein. Ich finde, Erholung und seelischer Frieden gehören zusammen. Denn nur wenn Menschen in Sicherheit und ohne Angst leben können, haben sie die Möglichkeit, ihr Leben unbeschwert zu genießen. Sie können Sport treiben, Urlaub machen, ihren Hobbys nach-gehen und sich entspannen.
In Ländern, in denen Krieg und Gewalt herrschen, ist das für viele Menschen nicht selbstverständlich. Dort stehen häufig Angst, Flucht und das Überleben im Vordergrund. Das Bild soll uns daran erinnern, dass Frieden ein wertvolles
Geschenk ist. Er ermöglicht uns nicht nur Sicherheit, sondern auch Freizeit, Erholung und Lebensfreude.
Franz, Klasse 7a
Foto: HS

Foto: HS

Foto: HS