Wochenbegleiter

Wochenbegleiter KW 1

Gebet ohne Andacht – 5.1.2022

Lesung: Mt.2,1-12

Gott, Licht der Herrlichkeit, du scheinst in unser Leben durch deine Gegenwart in der Gemeinschaft mit anderen Menschen, durch einen freundlichen Blick oder eine Geste, durch das Teilen untereinander. Wir danken dir für diese Freundlichkeiten, die wir erfahren dürfen.

Wir bitten dich, lass das Licht von Weihnacht in unser Herz scheinen, damit wir lernen, in jedem Augenblick deiner Gegenwart gewahr zu sein. Wecke uns auf, dass wir nicht gleichgültig und leblos durch unser Leben gehen.

Gott, Licht der Herrlichkeit, in unserer Gesellschaft haben wir uns so viele Unfreundlichkeiten angewöhnt. Wir sind oft rau und grob zueinander, haben selten Gefühle für die Bedürfnisse des anderen und entschuldigen uns dann mit dem so genannten Zeitgeist.

Wir bitten dich, lass das Licht von Weihnachten in unser Herz scheinen, damit wir lernen, in jedem Menschen dein Ebenbild zu sehen und uns somit für die Würde und das Wohlergehen jedes einzelnen einsetzen. Wecke uns auf, dass wir uns nicht gleichgültig und leblos wie Puppen einander begegnen.

Gott, Licht der Herrlichkeit, zwischen den Völkern herrschen so viele Missverständnisse, Hass und ideologische Verschrobenheiten. Die Hetzer und Demagogen verführen immer wieder und zetteln so Kriege an und damit Leid und Elend, das uns voneinander trennt. Besonders denken wir an die Menschen in der Ukraine und in anderen Krisengebieten dieser Welt..

Wir bitten dich, lass das Licht von Weihnachten in unser Herz scheinen, damit wir uns nicht mit Vorurteilen, Verzerrungen und Unwahrheiten zufriedengeben, sondern nicht müde werden, uns für den Frieden einzusetzen und Wege der Versöhnung zu ergründen. Wecke uns auf, dass wir unsere eigenen Formen von Gewalt beenden und ein lebendiges Zeugnis einer neuen Welt leben.

Alles, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt, wollen wir dir in der Stille sagen: Stille.